Stimmgerät online
Wähle dein Instrument, tippe auf „Stimmgerät starten“ und spiel eine Saite. Die Nadel zeigt, wie weit du vom Ton entfernt bist.
Spiel eine Saite
Mit dem Mikrofon stimmen
Wir hören über dein Mikrofon, welchen Ton du spielst. Der Ton bleibt auf diesem Gerät: Es wird nichts aufgenommen oder gesendet.
Mikrofon erlauben
Dein Browser fragt nach der Erlaubnis. Wähle in der Abfrage „Zulassen“, dann hört das Stimmgerät zu.
Das Mikrofon ist blockiert
Der Browser lässt das Stimmgerät nicht mithören. Du kannst den Zugriff mit wenigen Klicks wieder erlauben oder mit den Referenztönen nach Gehör stimmen.
Chrome oder Edge am Computer
Klicke auf das Symbol links neben der Adressleiste (Regler oder Schloss), stelle Mikrofon auf „Zulassen“ und lade die Seite neu.
Safari auf dem Mac
Öffne Safari › Einstellungen für diese Website (oder Safari › Einstellungen › Websites › Mikrofon), stelle diese Seite auf „Erlauben“ und lade neu.
iPhone oder iPad
Öffne Einstellungen › Safari › Mikrofon und wähle „Fragen“ oder „Erlauben“. In Chrome für iOS: Einstellungen › Chrome › Mikrofon. Komm dann zurück und tippe auf „Erneut versuchen“.
Android
Tippe auf das Symbol neben der Adresse, öffne „Berechtigungen“ und erlaube das Mikrofon. Ist es weiterhin blockiert, öffne Android-Einstellungen › Apps › Chrome › Berechtigungen › Mikrofon.
Firefox
Klicke in der Adressleiste auf das durchgestrichene Mikrofonsymbol, hebe die Blockierung für diese Seite auf und lade die Seite neu.
Kein Mikrofon gefunden
Schließ ein Headset an oder nimm ein Handy oder Notebook mit eingebautem Mikrofon. Bis dahin kannst du mit den Referenztönen nach Gehör stimmen.
Eine andere App nutzt das Mikrofon
Beende den Anruf, die Aufnahme oder den anderen Tab, der das Mikrofon belegt, und versuche es erneut.
Das Mikrofon braucht eine sichere Seite
Browser geben das Mikrofon nur auf https-Seiten frei. Öffne diese Seite über https, um das Stimmgerät zu nutzen.
Alle Saiten gestimmt. Viel Spaß beim Spielen!
Referenztöne
Tippe auf einen Ton, spiel dieselbe Saite und dreh am Wirbel, bis die beiden Klänge nicht mehr gegeneinander „schweben“.
Stimmgeräte für jedes Instrument
So stimmst du mit diesem Stimmgerät
- Wähle oben dein Instrument oder bleib bei „Chromatisch“, um alles Mögliche zu stimmen: Stimme, Blasinstrumente, eine Klaviersaite.
- Tippe auf „Stimmgerät starten“ und erlaube das Mikrofon, wenn dein Browser fragt. Solange das Mikrofon an ist, leuchtet ein rotes „Hört zu“.
- Spiel eine Saite und lass sie klingen. Der große Buchstabe zeigt den nächstgelegenen Ton mit Oktave, die Nadel den Abstand in Cent.
- Dreh den Wirbel langsam. Steht die Nadel links der Mitte, ist die Saite zu tief: Spann sie nach. Steht sie rechts, ist die Saite zu hoch: Lockere sie und stimm dann wieder hoch bis zum Ton.
- Bleibt die Nadel einen Moment innerhalb von 3 Cent, leuchtet die Anzeige grün und die Saite bekommt einen Haken. Geh zur nächsten Saite und prüf zum Schluss alle noch einmal, denn der Hals gibt nach, wenn sich die Spannung ändert.
Was Cent bedeuten
Ein Cent ist ein Hundertstel eines Halbtons. Die Skala reicht von −50 bis +50 Cent, also einen halben Halbton in jede Richtung; alles jenseits des Skalenendes liegt schon näher am Nachbarton. Cent sind ein besserer Maßstab als Hertz, weil sie das Intervall so messen, wie wir es hören: 5 Cent sind auf einer tiefen Basssaite mit 41 Hz derselbe hörbare Abstand wie auf der E-Saite einer Geige mit 659 Hz.
Die meisten Menschen hören einen Unterschied von etwa 5 bis 10 Cent zwischen zwei gleichzeitig gespielten Tönen. Deshalb wird die Anzeige innerhalb von ±10 Cent gelb und innerhalb von ±3 Cent grün. Eine Saite, die 3 Cent daneben liegt, ist genauer, als die Saite selbst beim Ausklingen stabil bleibt.
A4 kalibrieren (440 Hz und andere Stimmtöne)
Der Kammerton legt das A über dem mittleren C auf 440 Hz fest, und das ist hier die Voreinstellung. Manche Orchester stimmen etwas höher (442 oder 443 Hz), Barockensembles spielen oft auf 415 Hz, und manche bevorzugen 432 Hz. Mit den Tasten − und + unter der Anzeige stellst du A4 zwischen 415 und 466 Hz ein.
Die Kalibrierung verschiebt alle Töne gemeinsam: Eine Gitarre, die auf A4 = 442 Hz gestimmt ist, stimmt in sich und mit einem Klavier auf 442 Hz. Deine Einstellung wird auf diesem Gerät gespeichert. Klingt eine Aufnahme oder ein Keyboard leicht daneben, spiel dessen A, lies die Frequenz am Stimmgerät ab und stell A4 passend ein.
Nach Gehör stimmen mit Referenztönen
Kein Mikrofon, ein lauter Raum oder die Berechtigung blockiert? Öffne „Nach Gehör stimmen“: Jede Taste spielt den Zielton einer Saite, gezupft oder als Dauerton. Spiel deine Saite gleichzeitig und achte auf das langsame Wabern zwischen den beiden Klängen, die sogenannte Schwebung. Je langsamer sie ist, desto näher bist du dran; verschwindet sie, ist die Saite gestimmt.
Wenn das Stimmgerät nicht reagiert
- Nach „Start“ passiert nichts: Such die Berechtigungsabfrage des Browsers (am Computer oben, bei Android unten) und wähle „Zulassen“.
- Der Ton springt hin und her: Spiel immer nur eine Saite, lass die anderen ausklingen oder dämpfe sie und schlag etwas kräftiger an.
- Der richtige Ton wird eine Oktave verschoben angezeigt: Das ist der zweite Teilton. Zupf über dem Griffbrett statt am Steg und warte eine halbe Sekunde.
- Am Notebook das Instrument nah ans Mikrofon halten (meist oberhalb der Tastatur oder neben der Kamera).
- Bluetooth-Kopfhörer können das Handy in einen „Telefonmodus“ mit schlechter Tonqualität schalten. Trenne sie beim Stimmen.
- Versehentlich blockiert? Das eingeblendete Feld zeigt dir, wie du das Mikrofon in deinem Browser freigibst.
Fragen und Antworten
Wird mein Ton aufgenommen oder irgendwohin gesendet?
Nein. Der Klang vom Mikrofon wird in deinem Browser in Stücken von wenigen Tausendstelsekunden analysiert und sofort verworfen. Nichts wird aufgenommen, gespeichert oder hochgeladen. Das Mikrofon schaltet sich ab, wenn du auf „Stopp“ tippst, die Seite verlässt oder zwei Minuten lang nichts zu hören ist.
Warum springt das Stimmgerät manchmal um eine Oktave?
Eine gezupfte Saite erzeugt ihren Grundton und eine Reihe von Obertönen. Direkt nach dem Anschlag kann der zweite Teilton (eine Oktave höher) lauter sein als der Grundton, besonders bei tiefen Saiten. Das Stimmgerät prüft das und glaubt einem Sprung erst, wenn er sich wiederholt. Es hilft aber auch, mit dem Daumenballen über dem Griffbrett zu zupfen.
Was ist der Unterschied zwischen Auto, Manuell und Chromatisch?
Auto wählt die nächstgelegene Saite der gewählten Stimmung. Manuell legt eine Saite fest; das ist praktisch, wenn eine Saite so weit verstimmt ist, dass sie näher an einem anderen Ton liegt. Chromatisch zeigt den nächstgelegenen der zwölf Töne, für jedes Instrument und auch für die Stimme.
Kann ich eine 12-saitige Gitarre oder einen Bass stimmen?
Ja. Bei einer 12-Saitigen stimmst du zuerst die sechs Hauptsaiten, dann im Modus „Chromatisch“ die dünnen Oktavsaiten der vier tieferen Saitenpaare eine Oktave höher und die beiden oberen Paare auf denselben Ton. Für den Bass wählst du „Bass“: Dann hört das Stimmgerät für das tiefe H und E länger hin.
Funktioniert das am Handy?
Ja, in Safari, Chrome, Firefox und Edge auf iPhone und Android, ohne App-Installation. Halte das Handy nah ans Schallloch oder an den Verstärker und lass den Bildschirm an: Das Stimmgerät hält ihn wach, solange es zuhört.