Akkord-Finder für Gitarre
Einen schönen Griff gefunden oder in einem Video gesehen? Tippe auf jeder der 6 Saiten (E A D G H E) den Bund an, und der Finder nennt dir den Akkord – mit allen weiteren gültigen Namen darunter.
So benutzt du den Akkord-Finder
- Die Spalten sind die Saiten (E A D G H E), die tiefste links. In der obersten Zeile stellst du eine Saite auf leer (○) oder gedämpft (×).
- Tippe auf einen Bund, um die Saite dort zu greifen; tippst du noch einmal, wird die Saite gedämpft. Nur ein Bund pro Saite – wie auf dem echten Instrument.
- Die Namen erscheinen schon beim Tippen. Die beste Übereinstimmung steht oben, weitere gültige Namen folgen; jeder führt zu seiner Akkordseite.
- Drück auf Anschlagen, um den Griff zu hören, oder wähl einen der Beispielgriffe, um zu sehen, wie es funktioniert.
So werden die Namen sortiert
Der Finder sammelt die Töne, die du spielst, ohne Rücksicht auf die Oktave, und prüft sie gegen jeden Grundton und jeden Akkordtyp, den wir kennen. Ein Name ist gültig, wenn alle deine Töne zum Akkord gehören und höchstens verzichtbare Töne fehlen, etwa die Quinte eines Septakkords.
Die gültigen Namen werden dann sortiert: gängige Akkordtypen zuerst (Dur vor Moll vor Septakkorden usw.), Namen, denen ein Ton fehlt, weiter unten, und Namen, deren Grundton nicht der tiefste Ton ist, ganz am Ende. Deshalb heißen dieselben Töne mit C im Bass zuerst C6 und erst dann Am7.
Warum ein Griff mehrere Namen haben kann
Akkordnamen beschreiben die Töne, nicht den Griff. C–E–G–A ist ein C6-Akkord, aber dieselben vier Töne ergeben auch einen a-Moll-Septakkord. Welcher Name stimmt, hängt vom Bass und vom Song ab: Spielt der Bass A, nenn ihn Am7. Ist der tiefste Ton nicht der Grundton, schreibt der Finder einen Slash-Akkord, etwa C/E.
Auf der Gitarre ist die tiefste gespielte Saite meist der Bass, deshalb ändert eine gedämpfte tiefe E-Saite den Namen. Dämpfe die Saiten, die du nicht anschlägst – genau so, wie du den Akkord spielen würdest.
Wenn es keinen Namen gibt
Mit weniger als zwei verschiedenen Tönen gibt es keinen Akkord, deshalb bittet der Finder um mehr. Zwei Töne im Quintabstand werden als Powerchord benannt; jedes andere Paar wird mit seinem Intervall angezeigt.
Cluster und ungewöhnliche Voicings passen eventuell zu gar keinem Akkordtyp. Dann listet der Finder deine Töne und ihre Intervalle über dem Bass auf, damit du trotzdem siehst, was du spielst.
Fragen
Funktioniert der Akkord-Finder mit alternativen Stimmungen?
Er nutzt die Standardstimmung (E A D G H E). Für eine Drop-Stimmung spielst du den Griff in Standardstimmung oder passt die Bünde der umgestimmten Saite an.
Warum wird mein Akkord als Slash-Akkord angezeigt?
Weil der tiefste Ton, den du spielst, nicht der Grundton ist. Wenn du diesen Ton nicht im Bass haben willst, dämpfe die tiefste Saite, und der einfache Name rückt nach oben.
Wie weit den Hals hinauf kann ich gehen?
Bis zum 15. Bund auf allen 6 Saiten – das deckt jeden praxistauglichen Griff ab.
Kann ich einen Akkord auch über seine Töne am Klavier finden?
Ja: Die Klavierakkord-Seiten zeigen jeden Akkord als Tasten und nennen seine Töne, so kannst du abgleichen, was du spielst.