Intervalle hören
Zwei Töne, eine Frage: Wie weit liegen sie auseinander? Stell dir deine eigenen Intervalle zusammen und übe aufwärts, abwärts oder zusammen.
Drück auf Abspielen und hör zu
Einstellungen
Intervalle zum Üben
Wie sie gespielt werden
So funktioniert die Übung
Drück auf Abspielen, und du hörst zwei Töne. Wähle das Intervall zwischen ihnen. In den Einstellungen legst du fest, welche Intervalle vorkommen und ob die Töne aufwärts, abwärts oder zusammen erklingen; gemischte Richtungen sind schwerer, aber näher an echter Musik. Nach einer richtigen Antwort geht es direkt zur nächsten Frage, nach einem Fehler erklingt das richtige Intervall noch einmal, damit du vergleichen kannst.
Tastenkürzel: Leertaste oder Enter spielt die Frage noch einmal, die Zifferntasten 1–9 wählen die Antworten der Reihe nach.
Die Intervalle und wie sie klingen
| Intervall | Halbtöne | Wie es klingt |
|---|---|---|
| m2 · Kleine Sekunde | 1 | Gespannt und reibend: zwei benachbarte Tasten |
| M2 · Große Sekunde | 2 | Ein Schritt in der Tonleiter; schlicht und offen |
| m3 · Kleine Terz | 3 | Weich und traurig: die Basis eines Mollakkords |
| M3 · Große Terz | 4 | Hell und fröhlich: die Basis eines Durakkords |
| P4 · Reine Quarte | 5 | Kräftig und offen, wie ein Ruf, der eine Antwort erwartet |
| TT · Tritonus | 6 | Unruhig und instabil; er will weiter |
| P5 · Reine Quinte | 7 | Hohl, kräftig und stabil: ein Powerchord |
| m6 · Kleine Sexte | 8 | Bittersüß und sehnsüchtig |
| M6 · Große Sexte | 9 | Warm, weit und lieblich |
| m7 · Kleine Septime | 10 | Bluesig und unabgeschlossen |
| M7 · Große Septime | 11 | Scharf und verträumt, fast eine Oktave |
| P8 · Oktave | 12 | Derselbe Ton weiter oben; völlig in Ruhe |
Tipps zum Üben
Beginne mit Intervallen, die sehr unterschiedlich klingen: Oktave, Quinte und große Terz. Wenn die leicht fallen, nimm die Quarte dazu, dann die kleine Terz, und heb dir Sekunden und Septimen für später auf. Quarte und Quinte verwechselt am Anfang fast jeder.
Hör auf den Charakter, nicht nur auf die Größe. Die große Terz klingt hell, die kleine weich, der Tritonus unruhig. Summ den tieferen Ton, gleite dann in Gedanken zum höheren hinauf und spür die Größe des Sprungs. Mit der Zeit hörst du auf zu zählen und fängst an, die Intervalle wiederzuerkennen.
Typische Verwechslungen
Quarte und Quinte sind das klassische Paar: Beide klingen offen und kräftig, aber die Quinte wirkt gefestigter. Kleine und große Sexte werden oft als umgedrehte Terzen gehört – und genau das sind sie: Eine Sexte aufwärts ergibt denselben Ton wie eine Terz abwärts, nur eine Oktave höher. Septimen klingen wie eine verfehlte Oktave: Der großen Septime fehlt genau ein Halbton.
Dein Punktestand
Deine Serie, dein Rekord und deine Trefferquote der letzten 100 Antworten werden nur in diesem Browser gespeichert, für jede Übung getrennt. Die kleine Linie zeigt, wie sich deine Trefferquote in Zehnerblöcken entwickelt. Nichts davon wird an uns gesendet, und der Link zum Zurücksetzen löscht den Stand für diese Übung.